Lyme-Borreliose
Gefährlich für Menschen, aber auch für Ihr Haustier!

Impfung gegen die Lyme-Borreliose
Seit einiger Zeit ist ein zuverlässiger Impfstoff gegen die Lyme-Borreliose für Hunde erhältlich. Jeder hat schon einmal von dieser Krankheit gehört. Auch bei Menschen tritt die Krankheit auf, oft mit sehr unangenehmen und weitreichenden Folgen für den Patienten. Die Krankheit kann übrigens NICHT vom Menschen auf Tiere (und umgekehrt) übertragen werden.
Um einen ausreichenden Impfschutz aufzubauen, benötigt der Hund zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen. Um den Impfschutz aufrechtzuerhalten, muss das Tier einmal jährlich eine Auffrischungsimpfung erhalten.
Die beste Zeit für die Impfung ist das Frühjahr, also vor der Jahreszeit, in der es viele Zecken gibt. So verhindern Sie auch, dass Ihr Hund geimpft wird, wenn er bereits mit dem Lyme-Bakterium infiziert ist.
Symptome
Bei Hunden, die mit dem Lyme-Bakterium (Borrelia) infiziert sind, beobachten wir vor allem Lahmheit, Fieber und Trägheit als Symptome. In schweren Fällen kann es zu einer Entzündung der Nieren, des Herzmuskels oder des Nervensystems kommen.
Die Lyme-Borreliose wird also durch ein Bakterium verursacht, das durch den Biss einer Zecke übertragen wird. Der Impfstoff sorgt dafür, dass die Bakterien unmittelbar nach der Ansteckung unschädlich gemacht werden. Es handelt sich hier also NICHT um eine Impfung gegen ZECKEN. Ein guter Schutz vor Zecken bleibt weiterhin notwendig, da Zecken auch andere Krankheiten übertragen können.