Impfungen
Der beste Schutz für Ihr Haustier

Guter Schutz
Ein guter Schutz Ihres Tieres vor tödlichen Krankheiten ist natürlich von großer Bedeutung. Wir sorgen dafür, dass Sie stets rechtzeitig eine Benachrichtigung zur jährlichen Impfung erhalten. Diese Benachrichtigung wird per E-Mail versendet. Wir bitten Sie, uns eine Änderung Ihrer E-Mail-Adresse mitzuteilen.
Außerdem kümmern wir uns für Sie um alle erforderlichen Impfungen und/oder (Blut-)Untersuchungen, die notwendig sind, um Ihr Tier ins Ausland mitnehmen zu können.
Tiere, die ins Ausland reisen, müssen außerdem mit einem „Chip“ und einem europäischen Heimtierausweis ausgestattet sein; auch dies regeln wir für Sie.
Impfen: Sinn oder Unsinn?
Die meisten Hunde und Katzen in den Niederlanden werden nach einem festen Impfplan geimpft, wobei nach einer Grundimmunisierung (im Alter von 6, 9 und 12 Wochen bei Hunden bzw. im Alter von 9 und 12 Wochen bei Katzen) jährlich eine Auffrischungsimpfung gegen eine Reihe tödlicher Krankheiten erfolgt.
Dank dieser konsequent durchgeführten Impfungen sind Krankheiten wie Staupe, Parvovirose und Hepatitis bei Hunden sowie Katzenseuche und Schnupfen bei Katzen nahezu vollständig ausgerottet.
Dennoch gibt es immer noch eine ganze Reihe von Tierhaltern, die ihr Tier niemals impfen lassen, und zwar mit der seltsamen Begründung: „Ihm fehlt nie etwas, warum sollte ich mein Tier also impfen lassen?“ Solche Tiere kommen oft jahrelang ungeschoren davon, weil die meisten Menschen in ihrem Umfeld ihre Tiere impfen lassen und den tödlichen Viren somit keine Chance geben; wenn diese ungeimpften Tiere jedoch einmal mit einem Staupe- oder Katzenseuchevirus in Kontakt kommen, dann ist das ein großes Problem! Meistens bedeutet dies hohe Tierarztkosten, und im schlimmsten Fall: einen toten Hund oder eine tote Katze…
Eine ordnungsgemäß durchgeführte Grundimmunisierungsserie, gefolgt von jährlichen Auffrischungsimpfungen, führt zu einem nahezu lückenlosen Schutz vor Staupe, Parvovirose, Hepatitis und der Weil-Krankheit (Leptospirose) bei Hunden sowie vor Katzenschnupfen und Katzenseuche bei Katzen. In manchen Gebieten kann es sinnvoll sein, Hunde im Frühjahr einmal häufiger gegen die Weil-Krankheit impfen zu lassen, da sich gezeigt hat, dass der Infektionsdruck im Frühjahr und Sommer am größten ist und da insbesondere die Impfung gegen die Weil-Krankheit bei vielen Hunden keinen Schutz über die vollen 12 Monate bietet.
Immer mehr kranke Welpen!
In den letzten Jahren beobachten wir ein neues Phänomen: den recht massiven Import von Welpen aus Osteuropa. Diese Tiere gelangen in großen Mengen auf unterschiedlichsten Wegen zu Händlern, oft mit unklaren Impfpässen, die von erfundenen Tierärzten unterzeichnet wurden. Man kann davon ausgehen, dass hier überhaupt nicht geimpft wurde. Hier geht es ausschließlich darum, Geld zu verdienen. Die Folgen lassen sich erahnen: Im vergangenen Jahr haben wir in unserer Sprechstunde wieder Welpen mit Staupe gesehen, was seit Jahren nicht mehr vorgekommen war!
Zwingerhusten
Anders verhält es sich bei der Zwingerhusten (Husten). Häufig tritt Zwingerhusten bei Tieren auf, die ordnungsgemäß gemäß dem Impfplan geimpft wurden – sei es mit dem Nasenspray oder durch Injektion. Die Impfung gegen Zwingerhusten ist eine Impfung gegen Bordetella bronchiseptica und Parainfluenza. Geimpfte Tiere erkranken in der Regel nicht an einer Kehlkopfentzündung, die durch diese Erreger verursacht wird. Allerdings: Eine Kehlkopfentzündung kann durch viele weitere Erreger verursacht werden, insbesondere wenn ein Tier sehr viel bellt und hechelt, wodurch die Schleimhäute im Rachen und im Kehlkopf austrocknen und empfindlich werden. Die Symptome einer Kehlkopfentzündung sind unabhängig vom Erreger in der Regel dieselben: ein trockener, harter Husten, gefolgt von Würgen, eventuell verbunden mit Appetitlosigkeit.
Warum wird dann dennoch so nachdrücklich darauf gedrängt, gegen Zwingerhusten impfen zu lassen?
Weil die Bordetella-Infektion sehr ansteckend ist und sich vor allem in Gruppen von Hunden (Pension/Zwinger, Hundeverein, Ausstellung usw.) sehr schnell ausbreiten kann.
Zudem verläuft eine Bordetella-Infektion oft auch viel heftiger als eine Kehlkopfentzündung, die durch einen anderen Erreger verursacht wird.
Tollwut
Diese (auch für Menschen tödliche) Viruserkrankung (auch bekannt als Tollwut) kommt in unserem Land nicht vor. Nur sehr selten wird eine infizierte Fledermaus gefunden, doch die letzten Fälle bei größeren Tieren liegen bereits Mitte der 1980er Jahre zurück. Das bedeutet jedoch nicht, dass alles in Ordnung ist: In unseren Nachbarländern werden jährlich viele Tausende infizierte Tiere gefunden und getötet. Deshalb wird in diesen Ländern großer Wert auf die Impfung von Hunden und Katzen gelegt. Lassen Sie Ihr Tier daher gegen Tollwut impfen, wenn Sie ins Ausland reisen, auch wenn Ihr Hund nur gelegentlich nach Belgien kommt. Außerdem ist dies im Ausland sogar vorgeschrieben, ebenso wie der Tierpass und der Chip! Klicken Sie HIER für weitere Informationen zum Reisen mit Ihrem Tier.